Damen 5. Liga – erster Punkt nach 5-Satz-Krimi!

Die ersten beiden Meisterschaftsspiele verloren wir kläglich, weshalb am Samstag jede Spielerin ihre eigenen Gedanken zum anstehenden Match hatte. Nichts desto trotz waren wir so motiviert wie noch nie zuvor!

Zu Beginn des ersten Satzes lagen wir bereits mit einigen Punkten im Vorsprung. Von Zeit zu Zeit schlichen sich einige Unsicherheiten ein, worauf der Gegner reagierte und unseren Vorsprung verkleinern konnte. Trotz diesen kleinen Startschwierigkeiten haben wir den ersten Satz mit 25:22 für uns entscheiden. Wir konnten unser Glück kaum fassen, da es zugleich unser erster Satzgewinn überhaupt war!

Überglücklich stellten wir uns für den zweiten Satz auf. In diesem Satz gelang uns so gut wie nichts. Delémont machte einen Punkt nach dem anderen. Eine Wendung des Spiels wollte und wollte uns nicht gelingen, dies obwohl Debi die Spielerinnen auswechselte was das Zeug hielt. Wir verloren deutlich mit 6:25. Eine solche Niederlage wollten wir uns nicht bieten lassen.

Jede von uns wusste, dass wir mit einem solchen Resultat das Spiel nicht beenden wollten, also packten wir all unsere Motivation zusammen und starteten in den dritten Satz. Dieser gelang uns sogar noch besser als der erste. Wir freuten uns über jeden erkämpften Punkt und gewannen diesen Satz mit 25:18. Die Anspannung zerrte an unseren Kräften und dank Amandas Unterstützung konnten immerhin jeweils zwei Spielerinnen etwas verschnaufen, jedoch nicht mental, denn auch der vierte Satz wollte nicht klappen, wir verloren 17:25.

Den ersten Punkt der Saison hatten wir somit bereits auf sicher, aber wir wollten mehr! Mit dieser Einstellung gingen wir in den alles entscheidenden Satz. Wir kämpften um jeden Punkt. Die Halle tobte. Fans, Spielerinnen und Coaches klatschten und jubelten um die Wette, es war ein echter Krimi! Mit fünf Punkten Vorsprung holte sich Delémont aber den Satz und somit den Match.

Wir waren alle etwas enttäuscht, zugleich aber auch sehr stolz auf unsere Leistung als neues Team! Wir haben dem Gegner unseren Kampfgeist gezeigt und jede Spielerin konnte sich über die Teamleistung erfreuen und etwas Positives mitnehmen. Der nächste Match wird unser, denn „wenn nid mir – wär de?“