H3LInterB, Porrentruy – Nidau

Unser nächster Gegner heisst Porrentruy, nicht Porrentruy Loisir, nein – VBC Porrentruy, die andern kommen dann nach Nidau.

Nach 60 langweiligen Minuten auf der doch so schönen neuen Autobahn (ich glaub das nächste Mal fahren wir doch lieber wieder durch die Schlucht) fanden wir in den Hallen des Oiselier
1. eine geschlossene Buvette
2. das 4L-Frauen-Team des VBC NIDAU
3. 6 muntere Gegner beim aufwärmen

Das Spiel der D4L wurde nicht nur nach hinten, sondern auch in die kleine Halle verschoben, wesshalb uns die grosse Halle vorerst mal noch streitig gemacht wurde. Es stellt sich die Frage ob wirs denn verdienen würden in der grossen Halle zu spielen? Nun, es ist nicht abschliessend zu beantworten, aber sicher ist, dass die Frauen auch in der kleinen Halle gewinnen konnten um uns dann auf den Tribünen der grossen Halle unterstützen konnten – hier mal ein grosses MERCI dafür.
Der aufmerksame Leser hat es also schon bemerkt: wir spielten länger als die Damen, welche den Sieg in 4 Sätzen bewerkstelligten, entsprechend durften wir über die volle Distanz von 5 Sätzen uns versuchen.
Doch der Reihe nach:
Es fand sich dann noch ein 7. Spieler beim Gegner, so dass der Libero dann doch als Libero spielen durfte. Bei der Präsentation der beiden Teams waren immer hin 0 Zuschauer anwesend (Schreiber und Schiri gelten ja auch als Teilnehmer!) – Wow! – So applaudierten wir uns halt eben selber und zeigten dem Gegner im ersten Satz auch gleich warum. Porrentruy hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Satz abgeben müssen und nun kamen da die Nidauer mit ihrem komischen System, das eigentlich ausser sie selbst keiner versteht und gewinnt einfach den Satz zu 14! Wir schafften es unsere Bälle im gegnerischen Feld unter zu bringen und bedankten und auch artig für die vielen Eigenfehler.
Währenddem wir die Seiten wechselten, wollten die Eigenfehler dies nicht tun und so waren wir es nun, die immer wieder mal ins Out, ins Netz in den Block spielten. Ja der Block! Porrentruy stellte einen kompakten, hohen Block und daran mussten wir uns zuerst mal gewöhnen. Doch dies dauerte etwas zu lange und so entging uns die Möglichkeit auch den zweiten Satz zu buchen – 22:25.
Nun war das Rennen lanciert. Unser System funktionierte noch immer, Ihr Block auch. Unsere Angriffe kamen aus allen Ecken, die Ihren landeten irgendwo bei uns. Technische Fehler hier Kunststücke da. Porrentruy behielt klaren Kopf und den Vorsprung – 20:25.
Da wir nicht ohne Punkte wieder nach Hause fahren wollten, erklärten wir kurzerhand, dass wir doch den vierten Satz gewinnen werden. Gesagt, getan. Mit einer Spur mehr Agressivität und der Entdeckung des Soutiens, hielten wir den Ball immer wieder davon ab, bei uns ins Feld zu fallen. – 25-20 und ein Punkt war schon mal gesichert.
Unterdessen hatte sich herumgesprochen, dass da ein grosser Kampf stattfindet und so fanden doch noch einige Zuschauer in die Halle und es herrschte sowas wie Stimmung. Auch der Sopranchor (mit 1 Bass) unserer 4L-Frauenequipe gesellte sich dazu und musste nur kurz abreissen lassen, als Porrentruy seine Positionen nicht mehr wusste.
Taktisch clever wählte unser Captain zum Start die Annahme, was uns dank dem Servicefehler sogleich den ersten Punkt brachte. Optimaler Start, grosser Fight, aber dann bei 5:8 Seitenwechsel – wir waren hinten. Das waren wir auch noch bei 12:14 und unserer Nummer 7 am Service – Ass oder Netzroller? Nun, da die Netzroller in den vorangehenden Aktionen bereits aufgebraucht waren, blieb noch das Ass. Die Annahme von Porrentruy liess dies nicht zu und verwertete sogleich zum Matchgewinn.
Uns blieb also der eine Punkt und die Gewissheit, dass es immer weiter aufwärts geht, Spiel 4 kann kommen.

Immerhin hatte nun auch die Buvette offen und so mussten wir uns nicht mit leerem Magen auf die Rückreise machen und wir konnten auf das Saisondebüt von Philippe anstossen.
Den Karaoke-Kontest-Titel im Bluemobil hat Lino auf sicher!

Für Nidau spielten: Mauro, Elias, Noah, Mateo, Lino, Victor, Philippe, Sven

soL osuA