Kampfgeist über Punkte!

Topmotiviert und mit Sack und Pack fuhren wir am Samstag in die Tiefen des Jura nach Mervelier. Der Jura zeigte sich von der schönsten Seite und begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein. Wir 8 Spielerinnen waren topfit und freuten uns auf das erste Spiel im neuen Jahr. Mit dabei unser neues Maskottchen, der grüne Plüschdrache «Norbi», sollte er uns zu unserem langersehnten Sieg verhelfen.

Bereits beim Einspielen lobte uns Debi, da wir unsere gelernten Angriffe aus dem Training gut umsetzten. Der erste Satz begann ganz gut, ein reger Ballwechsel in dem wir abwechselnd Punkte erhielten. Wir blieben zuversichtlich und liessen uns von den verlorenen Punkten nicht demotivieren. Debi meinte wir sollten weiterhin den Kopf im Spiel behalten und weiterkämpfen wie bisher. Gegen Ende machten wir viele Eigenfehler und schenkten den Gegnern den ersten Satz mit 5 Punkten Vorsprung.

Der zweite Satz begannen wir mit Vorsprung, diesen konnten wir allerdings nach einigen Fehlern nicht weiter ausbauen. Wir blieben jedoch am Ball und kämpften weiter um jeden Punkt. Der Sieg sollte unser sein. Doch irgendwann blieben wir stecken, wollten nicht über die 10 Punkte heraus kommen während die Damen und Val Terbi davonzogen. Unserem Captain versagte die Stimme vor lauter Motivationsschreien trotz allem verloren wir auch den zweiten Satz, diesmal deutlich mit 25:12. Doch aufgeben war nicht drin, die Enttäuschung war uns nicht anzusehen!

Wir wollten noch nicht gehen, noch konnten wir das Spiel auf unsere Seite ziehen und das Ding nach Hause holen. Wir stellten uns auf und gingen in Führung, wir versuchten diese weiter auszubauen und machten unsere Gegner unsicher. Wir kämpften tapfer. Doch auch in diesem Satz fehlte das gewisse etwas um die zwei Punkte auf unser Konto gutzuschreiben. Der Satz endete viel zu schnell und leider zu unseren Ungunsten mit 25:17 für Val Terbi.

Trotz dieser 0:3 Niederlage strahlten wir alle über beide Backen, von unseren Trainern bekamen wir Lob und befanden alle diesen Match als unseren besten bisher. Obwohl wir verloren haben, hatten wir riesige Fortschritte gemacht. Wir fuhren beflügelt nach Hause, es fühlte sich fast ein wenig wie ein Sieg an..